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Aargauischer Gewerbeverband
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Medienmitteilung vom 08. April 2015

 

Volksabstimmung vom 14. Juni 2015

 

 

Gewerbeverband lehnt Stipendieninitiative ab 

 

AGV. Der Vorstand des Aargauischen Gewerbeverbands lehnt die eidgenössische Stipendieninitiative, über die Volk und Stände am 14. Juni 2015 abstimmen werden, einstimmig ab. Mit dieser Initiative soll das Stipendienwesen auf Bundesstufe vereinheitlicht werden. Sie beschränkt sich aber auf die Hochschullehrgänge und klammert die Weiterbildung der Berufsverbände aus.

 

Die von der Initiative vorgeschlagenen Ausbildungsbeiträge sollen während der Hochschulzeit einen minimalen Lebensstandard gewährleisten. Dabei geht es um die Bachelor- und Masterstufen. Stipendien für die Weiterbildungsgänge der Berufsverbände sind auf Bundesstufe nur fakultativ vorgesehen, womit die Gleichwertigkeit der Hochschul- und Berufsbildung einmal mehr verletzt wird.

 

 

Keine Darlehen vorgesehen

 

Über die Höhe der Ausbildungsbeiträge schweigt sich die Initiative aus. Sie verweist in den Übergangsbestimmungen lediglich auf die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe und auf die Ausbildungskosten. Der minimale Lebensstandard an den Hochschulen muss erst noch definiert werden. Die Stimmberechtigten können die finanziellen Folgen nicht abschätzen. Nicht einmal erwähnt werden rückzahlbare Darlehen während der Studienzeit. Solche Darlehen sind in zahlreichen kantonalen Stipendiengesetzen vorgesehen. Sie können zinslos gewährt werden, sind aber nach Abschluss der Studien rückzahlbar.

 

 

Einstimmiges Nein

 

Zusammen mit Bundesrat und Parlament lehnt der AGV-Vorstand diese Initiative einstimmig ab. Die berufliche Weiterbildung wird einmal mehr benachteiligt, die finanziellen Folgen sind nicht ausgewiesen und die Möglichkeit rückzahlbarer Studiendarlehen fehlt in dieser einseitigen Initiative.