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Aargauischer Gewerbeverband
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Medienmitteilung vom 14. Oktober 2014

 

 

 Volksabstimmung vom 30. November 2014


Gewerbeverband lehnt Gold-Initiative ab

 

AGV. Der Vorstand des Aargauischen Gewerbeverbands lehnt die Gold-Initiative, über die am 30. November 2014 abgestimmt wird, mit 10 : 4 Stimmen ab. Diese Initiative verlangt, dass mindestens 20 % der Aktiven der Schweizerischen Nationalbank in Gold zu halten und in der Schweiz zu lagern sind.

 

 

Keine Fesseln für die Nationalbank

 

Seit den 90er-Jahren ist der Franken nicht mehr mit Gold unterlegt. Die Nationalbank besitzt noch 1‘040 Tonnen Gold, wovon etwa die Hälfte im Ausland lagert. Wenn die Nationalbank ihre Bilanz nicht stark verkleinert, müsste sie nach einer allfälligen Annahme dieser Initiative ihren Goldbestand auf etwa 2‘000 Tonnen verdoppeln, was gut 100 Milliarden Franken kostete. Dazu müsste sie Milliarden von Euro verkaufen, was den stabilen Franken-Kurs massiv gefährdete. Die gut gemeinte Gold-Initiative könnte so zu einem ernsthaften Währungsrisiko für die Schweizer Wirtschaft werden.

 

 

Nachteile überwiegen

 

Die Minderheit des AGV-Vorstands verlangt mit dieser Initiative mindestens 20 % der Nationalbank-Aktiven als Gold und die gesamte Rückführung der Schweizer Goldreserven aus dem Ausland. Die jahrzehntelange Sicherung des Schweizer Frankens mit Goldbeständen habe sich bewährt und sei minimal weiterzuführen. Die Mehrheit des AGV-Vorstands beurteilt die Auswirkungen dieser Gold-Initiative als nachteilig für die Stabilität der Schweizer Währung und damit für die Wirtschaft. Der Nationalbank sollen keine einschränkenden Vorschriften für eine sichere Währungspolitik gemacht werden. Mit 10 : 4 Stimmen lehnt der AGV-Vorstand diese Initiative ab.