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Aargauischer Gewerbeverband
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Medienmitteilung vom 14. Mai 2014

 

 

Abschaffung einer Diskriminierung

 

Gewerbeverband unterstützt Mehrwertsteuer-Initiative der GastroSuisse

 

 

AGV. Die Delegierten des Aargauischen Gewerbeverbands unterstützen die Volksinitiative „Schluss mit der MWST-Diskriminierung des Gastgewerbes!“ mit 68 : 8 Stimmen. Die Vorlage von GastroSuisse will, dass Lebensmittel im Detailhandel gleich besteuert werden wie deren Konsum in Restaurants. Heute bezahlt der Restaurantgast 8 % Mehrwertsteuer, während im Detailhandel ein tieferer Satz von 2.5 % gilt.

 

Der Präsident von GastroAargau, Josef Füglistaller, erläuterte den Delegierten des Aargauischen Gewerbeverbands die im Dezember 2011 mit gegen 120‘000 Unterschriften eingereichte Volksinitiative. Seit der Einführung der Mehrwertsteuer im Jahr 1995 werden die Gäste in den Restaurants diskriminiert, da sie 8 % Mehrwertsteuer bezahlen müssen, während die Takeaways und die Detailhändler aller Grössen lediglich 2.5 % verrechnen müssen. Die 2.5 Millionen täglichen Restaurantgäste hätten in diesen Jahren bereits 700 Millionen Franken zu viel an Mehrwertsteuern entrichten müssen!

 

 

Schluss mit der Diskriminierung der Restaurants!

 

Die Diskriminierung der Restaurants gegenüber den Detailhändlern und Takeaways werde noch verstärkt durch die Konkurrenz aus dem Ausland. So flössen jährlich rund zwei Milliarden Franken aus der Deutschschweiz in grenznahe ausländische Gastrobetriebe. Damit werden die 210‘000 Mitarbeitenden und 9‘000 Lernenden in der schweizerischen Gastrobranche benachteiligt. Aus diesem Grund müsse die ungleiche Besteuerung der Nahrungsmittel eliminiert werden, was auch zu tieferen Preisen in den Restaurants führen werde. Die AGV-Delegierten folgten der Empfehlung des Gastro-Präsidenten mit 68 : 8 Stimmen.