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Aargauischer Gewerbeverband
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Medienmitteilung vom 08. Mai 2014

 

 

Volksabstimmung vom 18. Mai 2014

 

 

Gewerbeverband verwirft Mindestlohn-Initiative einstimmig

 

 

AGV. Die Delegiertenversammlung des Aargauischen Gewerbeverbands lehnt die Mindestlohn-Initiative mit 88 : 0 Stimmen ab. Diese gewerkschaftliche Initiative sichert im Ergebnis nicht höhere Löhne, sondern gefährdet im Gegenteil bestehende Arbeitsplätze, die wegen höherer Lohnkosten gestrichen werden müssen. Sie greift zudem in die Verhandlungsautonomie der Sozialpartner ein.

 

Nationalrätin Sylvia Flückiger wies vor den Delegierten des Aargauischen Gewerbeverbands darauf hin, dass in der Schweiz bereits weltrekordhohe Löhne bezahlt werden. Mit dieser Initiative würden mehrere Berufszweige schachmatt gesetzt, da sie nicht mehr konkurrenzfähig wären. Insbesondere seien die Stellen im untern Lohnsegment und die Teilzeitstellen der Wiedereinsteigerinnen und -einsteiger gefährdet. Betriebe, die diese höheren Löhne nicht mehr bezahlen könnten, müssten zwangsläufig Stellen abbauen oder gar schliessen. Maliziös fügte sie an, dass Gewerkschaften gar nicht mehr erforderlich seien, wenn alles gesetzlich geregelt sei.

 

 

Bewährte Sozialpartnerschaft weiterführen

 

Eine der Stärken der Schweiz ist die bewährte Sozialpartnerschaft, die seit Jahrzehnten besteht. Sie kann differenziert auf die verschiedenen Berufe und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Regionen eingehen. Eine Gleichschaltung aller Branchen und von Stadt und Land fügt der feingliedrigen Schweiz enormen Schaden zu, was sich auf das gesamte Volkseinkommen auswirkt. Der gewerkschaftliche Eingriff ist unnötig. Die AGV-Delegierten lehnten diese Mindestlohn-Initiative mit 88 : 0 Stimmen ab.