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Aargauischer Gewerbeverband
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Medienmitteilung vom 13. Januar 2017

 

Fokussierung auf Sprachförderung und Arbeitsmarktintegration nötig

 

 

Gewerbeverband fordert Kürzung des Kantonalen Integrationsprogramms

 

AGV. Die Zuwanderung in die Schweiz bzw. in den Kanton Aargau wird auch in den kommenden Jahren hoch sein wird. Die grosszügige Bundespraxis bei der Anerkennung von Flüchtlingen und der Vergabe von Aufenthaltsbewilligungen für vorläufig Aufgenommene verursachen enorme Probleme für die Kantone und die Gemeinden.

 

Mittelfristig hängen die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Schweiz bzw. den Kanton Aargau vor allem davon ab, ob es gelingt, die Flüchtlinge rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Herausforderungen sind bekannt: In erster Linie mangelt es an Sprachkenntnissen und oft auch an den geforderten Qualifikationen. In diesem Sinn unterstützt das Präsidium des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV) einige der vom Regierungsrat vorgeschlagenen Massnahmen im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms (KIP). Gerade Sprachförderungen und Arbeitsmarktintegrationsmassnahmen werden unterstützt. Es braucht aber eine klare Fokussierung.

 

Der AGV ist in Bezug auf die Wirkung einzelner Massnahmen sehr skeptisch. Der AGV schlägt daher und auch aufgrund der derzeit sehr angespannten finanziellen Lage des Kantons vor, folgende Massnahmen aus dem KIP zu streichen: die Anlaufstelle Integration Aargau AIA (Massnahme 3), die Informations- und Beratungsangebote (Massnahme 4), die Subventionierung für die Vermittlung von qualifizierten interkulturellen Übersetzungsdienstleistungen (Leistungsauftrag an HEKS Linguadukt; Massnahme 7) sowie die Subventionierung von Initiativen und Projekten zur Förderung der sozialen Integration und gesellschaftlichen Partizipation (Massnahme 8).

 

Der AGV ist davon überzeugt, dass die Ziele der Integration auch ohne die genannten Massnahmen erreicht werden können. Die Streichung dieser Massnahmen würde zudem zu einer Einsparung alleine beim Kanton Aargau von CHF 1‘185‘000.- sowie einer zusätzlichen Verminderung der Kosten für die Projektstellen führen.