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Medienmitteilung vom 20. Juli 2016

 

Initiative "AHVplus" gefährdet die AHV

 

 

Gewerbeverband lehnt verantwortungslose Initiative des Gewerkschaftsbunds 'AHV plus' ab

 

AGV. Das Präsidium des Aargauischen Gewerbeverbands (AGV) lehnt die Volksinitiative „AHVplus“ ab. Die Initiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes verkennt in dramatischer Weise die Realität. In einer alternden Gesellschaft ist allein die Sicherung des heutigen Rentenniveaus eine Herausforderung. Trotz demografischer Alterung fordert der Schweizerische Gewerkschaftsbund einen massiven Ausbau der AHV. Wie die heutigen Renten in Zukunft überhaupt noch finanziert werden sollen, scheint unwichtig. Fest steht: Immer weniger Erwerbstätige müssen für immer mehr Rentner aufkommen. Die Absicht von “AHVplus”, die Renten pauschal um 10 Prozent zu erhöhen und damit jährliche Mehrkosten von 5,5 Milliarden Franken (per 2030) zu verursachen, steht daher quer in der Landschaft. Bereits heute schliesst die AHV negativ ab. Hält dieser negative Trend an, so blüht der AHV 2030 – ohne Reform - ein Defizit von 9 Milliarden Franken. Mit der AHVplus-Initiative würde sich dieses Defizit auf rund 14 Milliarden Franken erhöhen.

 

Anstatt die AHV-Renten mit der Giesskanne zu erhöhen, muss vielmehr das demografiebedingte Defizit in der AHV von jährlich gegen 9 Milliarden Franken verhindert werden. Dazu braucht es eine für Wirtschaft und Gesellschaft verkraftbare Reform der Altersvorsorge.

 

Angesichts des demografischen Trends einen Ausbau der Renten zu fordern, ist schlicht verantwortungslos. Fahrlässige Experimente à la „AHVplus“, die schliesslich unser wichtigstes Sozialwerk gefährden, lehnt der AGV in Übereinstimmung mit Bundesrat und Parlament ab.